Wir pflegen und betreuen hilfs- und pflegebedürftige, kranke, behinderte und ältere Menschen so lange wie irgend möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung.

Gegenseitige Anerkennung, Respekt, Vertrauen sowie die Einhaltung der Schweigepflicht sehen wir als Grundvoraussetzungen für jede Pflegesituation an.

Durch das von uns angewendete Bezugspflegesystem schaffen wir eine besonders vertraute Beziehungen zwischen dem pflegebedürftigem Menschen und der fachkompetenten Pflegeperson. Hier nutzen wir die unterschiedliche kulturelle Herkunft unserer Mitarbeiter, um dem pflegebedürftigen Menschen eine Pflege entsprechend seiner Wünsche, Bedürfnisse und Wertvorstellungen, die aus seiner Kultur herrühren zu ermöglichen. Wir pflegen natürlich unabhängig von der Herkunft, nutzen aber unsere Möglichkeiten, wie z.B. in der Muttersprache kommunizieren oder Rituale einhalten zu können.

Wir sehen unseren pflegerischen Auftrag darin, die Menschen individuell nach ihren Wünschen zu unterstützen, und beachten dabei insbesondere ihre Fähigkeiten, die wir fördern, aber betrachten auch die Defizite und Probleme und planen die Versorgung den Bedürfnissen entsprechend.

Grundlage unseres pflegerischen Handelns sind insbesondere die theoretischen Grundlagen von Frau Prof. Monika Krohwinkel. Wir leiten daraus für uns u.a. den fördernden Anspruch aller pflegerischer Handlungen ab, leisten somit Hilfe zur Selbsthilfe, in jedem Fall in dem dies möglich ist.

Der Erfahrungsschatz des pflegebedürftigen Menschen findet besondere Beachtung bei der Vereinbarung der pflegerischen Leistungen. Wir betreuen nach dem Prinzip der Ganzheitlichkeit; dies bedeutet, dass Angehörige, soziales Umfeld, Wohnverhältnisse, Lebensbedingungen, Biographie sowie die psychische Situation in die Betreuung mit einbezogen werden.